Dienstag, 19. März 2013

Tierliebe.. Oder der Versuch Vegan zu leben

Jtw73  hat mich mit dem nachfolgenden Beitrag zu Nachdenken gebracht.. 
 
ICh muss aber gestehen , ich esse zwischendurch gerne Wurst, oder Käse, aber auch gerne mal ein kleines Stück Fleisch.. 
Ich habe habe meinen täglichen Bedarf an tierischen Produkten eingeschränkt, und greife öfters zu vegetarischen Produkten. So ganz verzichten möchte ich nicht. 
 
Aber ich denke langsam um, und achte stark darauf was und wo ich einkaufe. 
 
Den nun folgenden Text durfte ich mit freundlicher Erlaubnis von jtw73 kopieren 
 
 
Niemand will, daß Tiere leiden
Und doch werden wir alle zu Mit-Tätern.

Ich kenne niemanden, der Fleisch von gequälen Tieren essen will.
Massentierhaltungen und Massentötungen von Tieren gehen nicht ohne Qual!
Deshalb findet sie hinter fensterlosen Mauern statt.

Die Qual ist gesetzlich erlaubt.
In der Tierfleischproduktion ist es gesetzlich erlaubt, den Tierbabys bei vollem Bewusstsein Genitalien abzuschneiden oder abzureissen.
Es ist auch rechtlich erlaubt und gängige Praxis, männliche und weibliche Tiere sexuell zu quälen und zu vergewaltigen im Sinne der "Reproduktion".
Neue Tierschutzgesetze zur Haltung von schwangeren oder säugenden Tieren werden kaum kontrolliert (siehe: Bericht ndr-Nachrichten am Mittwoch, 27.02.2013, 21:45-22:00 Uhr). Deshalb werden diese Tiere weiterhin fixiert ihr Leben lang, ohne vor und zurück gehen zu können, ohne sich umdrehen zu können.
Auch bei männlichen Kälbern ist es die Norm die Genitalien bei vollem Bewusstsein und ohne Betäubungsmittel abzuschneiden, genauso wie sie gebrandmarkt werden ohne Schmerz- oder Betäubungsmittel.

Fast alle diese Tiere werden verrückt.
Denn sie fühlen nicht anders als wir.
Auch jeder von uns würde verrückt werden.

Das Fleisch dieser von Qual verrückt gewordenen Tiere landet als Essen auf unseren Tellern und Grillrosten.
Wir sind Mit-Täter, wenn wir denen Geld geben, die so etwas tun.

Die Tiere verlieren ihre Würde und auch jeder Einzelne von uns verliert seine eigene Würde, wenn wir kaufen, was Andere vorher gequält haben.
Wir wissen nicht, welchem Tier welches Leid angetan wurde und nun als Fleischstück vor uns liegt.

Lass uns diese erwzungene Mit-Täterschaft beenden!
Probiere es einfach mal aus:
Nimm Dir für einen Tag vor, kein Fleisch zu essen und zu kaufen.
Sage Dir: " Heute esse und kaufe ich kein Fleisch, - vielleicht aber morgen".
Am nächsten Tag sage Dir wieder:
"Heute esse und kaufe ich kein Fleisch, - aber vielleicht morgen".
Wenn Du dann doch Fleisch isst, dann sage es Dir einfach am nächsten Tag wieder.
Mach Dir keinen Druck dabei.
So kann es klappen!
Wenn tausende Menschen für einen Tag kein Fleisch essen, gibt es tausende mal weniger Fleischeinkäufe und tausende mal weniger Qualen.
Lass das Fleisch einfach weg.


 Hol Dir Tips von Menschen aus Deiner Umgebung, die keine Mit-Täter mehr sind und frage sie persönlich, wie sie das geschafft haben. Oder schaue online nach vegan Blogs und Portale, es ist mittlerweile eine grosse, vielfältige und ermutigende Bewegung wo man viele Infos, Rezepte, Gedankenaustausch und auch Freundschaften finden kann.


Unterschreibe die EU-Petitionen gegen die Fortsetzung der Tierquälerei und für Videoüberwachung in Schlachthöfen, wo Tieren immer wieder ohne Betäubung schlimmste Qualen beim Sterben zugefügt werden.
Erzähle Deinen Freunden oder guten Kollegen davon und tu Dich mit Ihnen zusammen, um gemeinsam das Ziel zu erreichen, keine Mit-Täter mehr zu sein.

Stelle Informationen hierüber auf Deine Homepage oder in Deinen Blog.
Wer erwachsen ist und sich darüber informieren möchte, was Schweine alles können, wie sie gerne leben und was wir in Österreich und Deutschland mit ihnen üblicherweise tun, der erfährt dies in der österreichischen Film-Dokumentation "Kein Herz für Lucie".
Sie zeigt auf auf, was möglich ist und was bei uns üblich ist.

Wenn Du ein Kind bist, schaue Dir den Film nicht an sondern bitte Deine Eltern sich den Film anzugucken und Dir davon zu erzählen.
In Diskussionen über das Für und Wider der Massentierhaltung und ob weniger Fleisch gesund oder ungesund sei etc., denke nur an die Tiere, hör auf Dein Herz und antworte aus Deinem Herzen.



Kommentare:

  1. Toll, dass du das aufgreifst. Ja, die Massentierhaltungsmaschinerie ist entsetzlich... Ich verzichte zz. auf Fleisch und nehme die Fastenzeit zum Anlass mich umzuschauen, wo ich hier regional Fleisch und Wurst aus einigermaßen artgerechter Tierhaltung bekommen kann, denn auch ich will nicht komplett darauf verzichten. Aber an den Auswüchsen von Massen- und Billigkonsum und seinen Folgen für die Tiere will ich mich nicht mehr beteiligen... Und ich erinnere mich noch gut daran, dass es in meiner Kindheit einmal in der Woche Fleisch gab, den "Sonntagsbraten"... Lieben Gruß Ghislana

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    1. Ja , bei uns gabs früher auch nur Sonntags Fleisch...

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